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Das Singen der Seele, oder die innerliche Empfindung giebt einen großen Vorteil…um den Zuhörer von einer Leidenschaft in die andere zu lenken.

(J.J. Quantz: Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen)

Alte Musik

Seit jeher ist Lucia Mense von der Direktheit, der Natürlichkeit und der Variabilität des Klanges der Blockflöte fasziniert. Die Nähe zum Gesang in Klangfarben und sprechender Artikulation im Verbund mit der Schnelligkeit dieses Instruments sind Ausgangspunkte ihrer Interpretationen.

In den Stilen des Barock und der Renaissance zu Hause wird sie als Solistin zu Alte-Musik-Festivals und renommierten Konzertreihen sowie zur Teilnahme an Kammermusikprojekten, Opern- und Oratorienaufführungen eingeladen. Eigene Projekte führt sie zum Beispiel mit dem Cembalisten Alexander Puliaev oder dem Lautenisten Sören Leupold durch. 

Konzertreisen führten bisher durch Deutschland, ins europäische Ausland, die Baltischen Staaten, Russland und die USA. Als Festivals sind u. a. die Alte-Musik-Festivals in Herne, Stockstadt und Vilnius/ Litauen, das Schleswig-Holstein-Festival, Styriarte Graz und der Romanische Sommer in Köln zu nennen.

In den letzten Jahren widmet sich Lucia Mense verstärkt der Musik des Mittelalters, nicht zuletzt angeregt durch ihr Studium bei Pedro Memelsdorff an der Civica Scuola di Musica in Mailand. Ihre eigenen Nachforschungen setzt sie in ihrem Solo-Programm und in Kammermusikprojekten um. Darüberhinaus gibt sie Kurse zur Interpretation des für Blockflöte relevanten Repertoires und zur Improvisation in mittelalterlichen Stilen.

Seit einiger Zeit ist sie Flötistin des Ensembles Ars Choralis Coeln unter der Leitung der Sängerin Maria Jonas. Ars Choralis Coeln, bestehend aus einer Frauenschola und Instrumenten wie Fidel, Flöte, Harfe und Glocken, hat zum Ziel, den gregorianischen Choral, die Musik des Mittelalters und der frühen Renaissance in kontinuierlich zu erarbeiten und zur Aufführung zu bringen. Das derzeitige Repertoire beinhaltet zum Beispiel Musik der Hildegard von Bingen (u. a. "Ordo virtutum"), Musik aus dem Liederbuch der Anna von Köln und italienische Laude.
www.maria-jonas.de/de/arschoraliscoeln, www.maria-jonas.de/de/alaaurea

Lucia Mense

Mit atemberaubenden Tempi spielte die Kölner Blockflötistin Lucia Mense sowohl Giuseppe Sammartinis Concerto F-Dur und in Antonio Vivaldis Concerto in C-Dur den Solopart. Es war ein fulminantes Erlebnis, ….
Präsenz und Konzentration bei Orchester und Solisten bis zur letzten Minute … war das Largo in Antonio Vivaldis Concerto innig und stimmungsvoll.

(Kölner Stadt Anzeiger, 6.12.2003)